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Bernhard Götzendorfer

Wer da baut

Ich baue Software mit KI-Agenten, meistens allein. Ein System ist für mich erst fertig, wenn es ohne mich läuft. Was daraus entsteht, steht auf der Startseite. Hier steht, wie ich dahin gekommen bin.

Wo ich herkomme

In die IT bin ich 2015 über eine Lehre Informationstechnologie am BBRZ in Wien gekommen. Danach iOS-Entwickler bei Tailored Apps: Apps im App Store, für Marken, die in Österreich jeder kennt.

2019 dann die eigene Firma. RocketWM, mitgegründet und knapp vier Jahre geführt: Hiring, Preise, Delivery und sehr viele Websites.

Danach Konzern-IT. Erst ein internationaler Papierhandels-Konzern, Webshop-Relaunch mit externen Entwicklungspartnern. Dann die Österreichische Post, IT-Projekte im Filialnetz, von der ersten Anforderung bis zur Übergabe an den Betrieb. Dort habe ich öffentliche Ausschreibungen geführt, von der Einkäuferseite: ich war der, der die Anbieter bewertet.

KI kam in keiner dieser Stationen vor.

Wie KI dazugekommen ist

Das kam abends dazu. KI und die Dev-Skills, die man dafür braucht, habe ich mir selbst beigebracht: Abend für Abend, Wochenende für Wochenende, Prototyp nach Prototyp. (Sieht man heute noch: mehr als die Hälfte meiner Commits fällt auf Freitag bis Sonntag, die meisten davon abends.)

Irgendwann hat mein Job nicht mehr zu dem gepasst, was ich zu Beginn nebenbei gemacht habe. Anfang 2026 haben wir uns im Guten getrennt. Ohne Plan, wie es weitergeht.

Ich bin auf Events und Hackathons gegangen und habe Leute gefunden, die ähnlich ticken wie ich. Heute arbeite ich in genau dem Feld, das mich angezogen hat.

Was heute läuft

Bei der AI Factory Austria leite ich das Venture Studio und eine wöchentliche Build-Session-Serie. Daneben laufen die eigenen Sachen weiter: das Werkzeug, die Produkte, die Texte.

Die Agenten schreiben, testen und reviewen. Ich bin der finale Qualitätsrichter und teste, ob es in der Realität funktioniert. Sie arbeiten parallel, und wenn ich zögere, werde ich selbst zum Flaschenhals.

Woran man das prüfen kann

Das sind eigene Projekte, keine Kundenreferenzen.

01 /Wettbewerb

BitGN Personal Agent Challenge, April 2026: Rang 15 von 222 veröffentlichten Einträgen weltweit, Top 5 bis 7 Prozent. Solo gebaut in drei Stunden vor Ort, 79,2 von 104 Punkten. Über 800 Registrierungen aus 86 Städten, bewertet von 303 Engineering-Accounts. In Wien Rang 1.

Vier Männer nebeneinander vor einem Rollup der AI Impact Mission. Bernhard Götzendorfer, Zweiter von links im blauen Polohemd, hält die Urkunde des BitGN PAC Hackathon.
BitGN PAC Hackathon, Wien, April 2026
02 /Open Source

session-orchestrator gibt Coding-Agenten einen festen Prozess. Öffentlich auf npm und GitHub, MIT. Diese Seite ist damit gebaut.

03 /Betrieb

Eigene GitLab-Instanz, CI/CD, Healthchecks, die sich selbst reparieren. Läuft seit Monaten unbeaufsichtigt. Das sagt mir mehr als das Wort Produktion.

04 /Arbeitsgruppe

15+ Leute bauen wöchentlich mit Agenten an eigenen Vorhaben. Kein Vortrag, sondern bauen.

05 /Bühne

web3 hub vienna, Live-Demo mit Co-Host. Future Fit Festival im Technischen Museum Wien. Panel beim Wien Software Architecture Meetup, auf Englisch.

Blick von hinten über rund zwanzig Köpfe im Publikum auf eine große Leinwand mit dem session-orchestrator-README, Kapitel „Lifecycle at a glance“. Links am Rednerpult neben dem web3-hub-vienna-Schild steht Bernhard Götzendorfer mit Mikrofon, klein und im Gegenlicht.
web3 hub vienna, Juni 2026
Fünf Personen auf einer Bühne im Technischen Museum Wien, alle mit Funkkopfhörern. Bernhard Götzendorfer, Zweiter von links im dunklen Polo, gibt dem Moderator die Hand. Auf dem Screen dahinter steht sein Name.
Future Fit Festival, Wien, Juni 2026
Sechs Panelgäste auf Barhockern vor einer Accenture-Fotowand. Bernhard Götzendorfer ist der Zweite von links, dunkles Hemd und Bart.
Wien Software Architecture Meetup, Juni 2026

Was daraus entsteht, steht auf der Startseite: das Werkzeug, die Produkte, die Texte.

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