Wer da baut
In der IT bin ich seit 2015, angefangen mit einer Lehre. Danach iOS-Apps für Marken, die in Österreich jeder kennt. Dann knapp vier Jahre die eigene Firma, danach Konzern-IT: Projekte, Ausschreibungen, Übergaben. Nebenbei habe ich mir KI und die Dev-Skills dazu selbst beigebracht, Abend für Abend, Prototyp nach Prototyp. Irgendwann hat der Job nicht mehr zu dem gepasst, was ich nach Feierabend gebaut habe. Anfang 2026 haben wir uns im Guten getrennt. Heute baue ich Agenten-Systeme, die ohne mich weiterlaufen.

Das Werkzeug
Alles hier ist mit session-orchestrator gebaut, meinem Open-Source-Plugin für Claude Code. Es gibt Coding-Agenten einen Prozess: verstehen, planen, in Wellen bauen, auf Evidenz abschließen.
Open Source, MIT.
/plugin install session-orchestrator@kanevryDamit gebaut
Außerdem baue ich
FeedFoundry, intern: Instagram-Content-Tool für meine eigenen Marken. Der Text wird deterministisch gerendert statt generiert; nur die optionalen KI-Hintergründe laufen durch ein Vision-Gate, das im Zweifel ablehnt.
hermes-agent, ein Fork des Nous-Research-Agents: war meine Messaging-Zentrale, wird nicht mehr weiterentwickelt.
ai-gateway, interner LLM-Proxy: alle Agenten laufen über einen Punkt, damit Kosten und Modellwahl an einer Stelle liegen.
sven, die dritte Generation meiner eigenen Agent-Infrastruktur (erst BIGG, dann clank, heute sven): verarbeitet täglich Mails, Kalender und Notizen, jede Aktion mit Freigabe-Schritt.
Ein eigenständiger Community-Agent auf Basis derselben Learnings: läuft rund um die Uhr auf eigenem Server, antwortet teilautonom.
Eine B2B-Lead-Pipeline, die täglich 19 Datenquellen auf 3 Servern zusammenführt.
Ein Screening, das KMU-Nachfolge-Kandidaten über GF-Alter und Digitalisierungsgrad findet.
Ein Security-Layer für Agenten-Tool-Calls: Prompt-Injection-Erkennung mit über 180 Mustern, an einem Hackathon-Wochenende gebaut.
AI-Enablement in der Praxis: wöchentliche Build-Sessions, in denen Leute mit Agenten an eigenen Vorhaben bauen. Nicht zuschauen, selbst machen.
Arbeitsweise
Jede Session läuft nach demselben Muster: erst verstehen, dann planen, dann arbeiten die Agenten in Wellen. Im Median sind das zwölf Agenten pro voller Bau-Session, in der Spitze waren es 117. Ich schreibe die Aufträge, prüfe die Diffs und gebe frei, wenn das Ergebnis in der Realität hält. An 58 von 60 Tagen lief das zuletzt genau so. Kein Experiment mehr, Alltag. Und ich bringe Teams dazu, selbst so zu arbeiten: wöchentliche Build-Sessions, Hands-on am eigenen Vorhaben.
„Heute sind drei Agenten parallel gelaufen. Einer baut, einer testet, einer dokumentiert, und ich schau alle zwei Stunden rein, ob die Richtung noch stimmt. Mehr braucht es nicht.“
| Rolle | Wellen | Agenten |
|---|---|---|
| Discovery | 57 | 151 |
| Impl-Core | 62 | 174 |
| Impl-Polish | 59 | 151 |
| Quality | 56 | 175 |
| Finalization | 55 | 30 |
| Ad-hoc-Rollen | 26 | 29 |
Gerade
- Venture Studio der AI Factory Austria: aus Signalen Ventures machen.
- AI-Arbeitsgruppe: wöchentliche Build-Sessions, in denen 15+ Leute mit Agenten an eigenen Vorhaben bauen.
- WalkAITalkie ist im App Store, AgenticCutter schneidet nebenbei die Videos dazu.
Wo ich war
Vier Termine aus dem letzten halben Jahr.




Wenn du an KI-Ventures, Agenten-Systemen oder Prototypen arbeitest: meld dich gern.
Wofür ich nicht der Richtige bin: Folien ohne Build, Wartung fremder Systeme.
